Sollten Sie Interesse an einem Platz bei uns haben, melden Sie sich gerne, um einen Schnuppertermin am Platz auszumachen. Parallel oder schon vorher drucken Sie sich bitte unsere zunächst unverbindliche Voranmeldung aus und senden Sie diese per Email oder Post an die angegebene Adresse. Wir nehmen dann auch umgehend mit Ihnen Kontakt auf.
Für die Platzvergabe, Verträge und sonstige Verwaltungsaufgaben sprechen Sie bitte die Gesamt-Leitung im Evang. Haus für Kinder Pfiffikus, Frau Kuich, an.
kita.pfiffikus.vorra@elkb.de
09152 / 92 818-25
Aufgenommen werden Kinder i. d. R. ab 3,0 Jahren, in Ausnahmefällen und unter gewissen konzeptionellen Voraussetzungen auch ab 2,5 Jahren. Hierfür gelten bestimmte Kriterien: Es sind höchstens drei Kinder unter drei Jahren in der Gruppe gestattet, deren Aufnahme geschieht nicht vor oder während des Winters und sie sind von ihren persönlichen Gegebenheiten her bereit für die Betreuung an der freien Natur.
Die übliche Zeit für Aufnahmen in die Naturkindergartengruppe ist zum Start des Kindergartenjahres im September. Aufnahmen zu einer späteren Zeit sind möglich, wenn zum gewünschten Zeitpunkt Plätze frei sind.
Gastkinder - also Kinder aus anderen Gemeinden - können aufgenommen werden, sofern keine aktuelle Nachfrage aus dem Einzugsgebiet vorliegt.
Diese Information steht im folgenden Menüpunkt "Öffnungs- & Buchungszeiten, Beiträge, Schließtage" .
Um Sonnenbrand, Verletzungen, Insektenstiche und Zeckenbisse zu vermeiden, gibt es im Naturkindergarten gewissen Anforderungen an die Kleidung.
Tipps: Für einen besseren Schutz können die Socken über die Hose gezogen werden. Bei Regen schränkt ein Regenhut die Bewegungsfreiheit weniger ein als die Kapuze einer Regenjacke.
Speziell in der kalten Jahreszeit
Um auch bei Kälte Spaß am draußen sein zu haben, ist warme, winterfeste Kleidung natürlich unerlässlich. Am besten ist das Kind nach dem Zwiebel-Prinzip gekleidet.
Tipp: Für Kinder, die auch bei niedrigeren Temperaturen nicht gerne Handschuhe tragen, bieten sich wiederverwendbare Taschenwärmer an. So können die kalten Hände nach dem Spielen in der eigenen Jackentasche wieder aufgewärmt werden. Trotzdem ist zu beachten, dass wir ab gewissen Minustemperaturen eine Handschuhpflicht aussprechen müssen. Hier empfehlen wir, die Essenshandschuhe (eng anliegende Fingerhandschuhe) unter die Spielhandschuhe zu ziehen. So bleiben die Hände warm und sind nie ohne Wärmeschicht.
Da bei einer gewissen Belastung durch Regen/Nässe jegliche Kleidung einmal durchweichen kann, haben alle Kinder bei uns eine Wechselbox, in der auch die oberste Kleidungsschicht zum Umziehen hinterlegt ist.
Die Kinder haben bei uns zwei Mahlzeiten in ihrem Rucksack eingepackt, eine Lieferung durch einen Caterer findet nicht statt. Gegen 9:30 Uhr nehmen wir das gemeinsame Frühstück ein, gegen 12:00 Uhr das gemeinsame Mittagessen.
Vor allem in der kalten Jahreszeit stärkt es den kindlichen Körper, sich mit einer warmen Mahlzeit aufwärmen zu können. Hierzu haben sich sogenannte Thermobehälter bewährt, in denen Sie ihrem Kind das gewünschte Essen mitgeben können. Da es vor allem frühs kalt ist, eignen sich hier auch Mahlzeiten wie Porridge, Grießbrei o.Ä.
Meistens einmal die Woche kochen wir an einem Projekttag gemeinsam mit den Kindern das Mittagessen auf unserem Holzofen "Rosalie", hierfür fällt eine Projektgebühr an, die wir jährlich den Lebensmittelpreisen anpassen.
Trotz aller Vorbereitungen und Maßnahmen ist ein Tag an der frischen Luft anstrengend für den Körper, vor allem in der kalten Jahreszeit. Deshalb bitten wir darum, nur gesunde und wirklich fitte Kinder in den Naturkindergarten zu bringen. Erfahrungsgemäß sind Kinder im Naturkindergarten generell aber weniger erkrankt, als Kinder in "Haus"kindergärten.
Ebenso ist zudem die Verordnung des Staatsministeriums zu beachten, nach der Kinder in reduziertem Allgemeinzustand, mit Symptomen wie Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall zu Hause bleiben müssen. Sie dürfen die Einrichtung nach 48 Stunden Symptomfreiheit wieder besuchen. Kinder mit leichten Symptomen wie Abgeschlagenheit, leichten Erkältungssymptomen usw. dürfen nach 24 Stunden Symptomfreiheit gerne wieder in den Kindergarten kommen.
Unsere Gruppe bietet Platz für 23 Buntfinkenkinder von 3-6 Jahren.
Zum Einzugsgebiet der Naturkindergartengruppe zählen neben dem Hauptort Vorra auch dessen Ortsteile Düsselbach, Alfalter und Artelshofen, sowie die angrenzende Gemeinde Hartenstein und Stadt Velden mit ihren jeweiligen Ortsteilen. Kinder aus diesen Gemeinden werden bei der Platzvergabe bevorzugt, da jedoch immer wieder Plätze frei sind, lohnt sich auch eine (Vor-)Anmeldung aus anderen Gemeinden.
Bei der Eingewöhnung orientieren wir uns stark an Kind und Eltern. Individuell begleitet durch eine persönliche Bezugserzieherin starten die Kinder gemeinsam mit einem Elternteil die ersten Tage in den Kitaalltag, bevor sie sich - an ihr Tempo angepasst - nach einigen Tagen auch ohne Elternteil den Kindergarten erschließen dürfen. Bei Sorgen oder Bedenken hierzu, sprechen Sie einfach ein Mitglied unseres Teams an.
Bei Problemen oder Schwierigkeiten kann unser Team jederzeit darauf angesprochen werden. Themen werden aus diesen Gesprächen mitgenommen und in den regelmäßigen Teambesprechungen ausführlich behandelt. Sollte ein Gespräch nicht der gewünschte Rahmen sein, kann auch der schriftliche Weg genutzt werden. Bei Konflikten, Fragen oder allgemeinen Anliegen stehen ebenso die Elternsprecher/innen zur Verfügung. Zeitnah oder in der folgenden Elternsprechersitzung wird sich mit dem Thema auseinandergesetzt. In Vertretung des Trägers ist es ebenso möglich, sich an die Geschäftsführung zu wenden.
Im Rahmen des Konfliktmanagements arbeiten wir offizielle Beschwerden von oder Konflikte mit Eltern über die Geschäftsführung unter Einbezug der Fachaufsicht durch, sofern wir sie nicht in gutem Einvernehmen vor Ort klären können.